Welchen Ökostromtarif soll ich wählen? Vergleich Eon und Sonnen

 


Wer nachhaltigen Ökostrom beziehen möchte, hat es bei der Auswahl durchaus nicht leicht. In diesem Beitrag werden 2 Ökostromtarife, die auf Solarenergie beruhen miteinander verglichen.

Im Vergleich stehen E.ON und der noch relativ unbekannter Solarstromanbieter Sonnen, der als Batteriespeicheranbieter in den letzten Jahren auf den Markt getreten ist.

Beide Anbieter versprechen, dass der Strom zu 100% aus Sonnenenergie erzeugt wurde.

1. Eon SolarStrom

Betrachten wir uns zunächst den Energiemix des großen Energielieferanten E.ON



www.eprimo.de


 

Quelle: eon.de

 

Dabei sticht eines ins Auge: Der Großteil des Energiemixes von E.ON stammt aus traditionellen Energiequellen. Über 40 Prozent stammen aus regenerativen Energiequellen.

Bei dem von uns vorgestellen Ökostromprodukt E.On Strom Solar schaut die Energiebilanz tatsächlich sehr gut aus. Die Strompreise sind hier auch recht günstig.

2. sonnenStrom start der Marke SONNEN

SONNEN mit einem etablierten Energielieferanten zu vergleich, scheint doch etwas schwierig, da hier ein ganz anderes Energiekonzept vorliegt.

Bei Sonnen geht es um eine dezentrale Energieversorgung, die den Netzausbau nicht so sehr in Anspruch nimmt, da dies nicht erforderlich ist.

Das Konzept lautet: Solarstrom durch eigene Photovoltaik-Anlage produzieren, Strom abspeichern und der SONNEN Community zur Verfügung stellen.

Aber hier in diesem Vergleich geht es um einen einfachen Ökostromtarif, auch wenn man gar keine PV-Anlage und keinen Stromspeicher hat.

 

 

Quelle: sonnenbatterie.de

Wer also keinen Stromspeicher kaufen möchte, hat dennoch die Möglichkeit für 9,99 im Monat der SonnenCommunity beizutreten und kann dann ab 23 Cent/kWh Strom beziehen. Leider schwankt hier der Preis regional sehr unterschiedlich.

 

Dazu einfach auf: https://sonnenbatterie.de/de/node/199 gehen und „keine Sonnenbatterie“ auswählen.

Weiter unten befindet sich das folgende Feld. Ein Klick auf den Button zeigt ein Formular, in dem man den Strompreis für seine eigene Stadt anzeigen lassen kann.

 

3. Fazit

Vergleicht man beide Tarife miteinander, wird man feststellen, dass sich diese sehr ähneln. In beiden Fällen zahlt man etwa 10 Euro Grundgebühr. Die Kwh ist in beiden Fällen bei ca. 25 Cent auf dem gleichen Niveu.

Es bleibt nun eine Frage des Prinzips. Möchte man einen großen etablierten Stromversorger unterstützen, oder steht man hinter dem Prinzip einer dezentralen Energieversorgung?

Vielleicht ist auch der Neukundenrabatt ausschlaggebend. Denn diesen gibt es bisher nur bei E.On. Bis zum 31.07.17 gibt es dort z.B. einen gratis Weber-Grill im Wert von 199 Euro.  Vielleicht wäre das auch eine coole Aktion für SONNEN?